In Niederösterreich kamen im 13. Jahrhundert trichterartige Objekte aus Keramik auf. Diese warfen seit dem ersten Auffinden eine Vielzahl an Fragen auf.
Wie können solche „Trichter“ ausschauen? Warum sind sie räumlich und zeitlich derartig begrenzt? Für was wurden sie verwendet?
Anhand rezenter Funde aus einer Grabung in einem ehemaligen Kloster konnten diese Fragen erneut aufgenommen und bisherige Annahmen überprüft werden. Beispielsweise wurde die am häufigsten zitierte Interpretation über die Funktion solcher Objekte durch Isotopenanalysen der in der Keramik eingeschlossenen Fette untersucht.
Die Ergebnisse des Forschungsprojektes werden im Museum Mödling von Victoria Kramer präsentiert.
Victoria Kramer absolviert ihr Masterstudium am Institut für Urgeschichte und historische Archäologie an der Universität Wien. In Folge ihrer Bachelorarbeit spezialisierte sie sich auf Keramik des Mittelalters und archäometrische Methoden.
Nach dem Vortrag wird eingeladen, vier solcher Trichter in der Mittelalterausstellung des Museums zu besichtigen. Der Eintritt ist frei, schauen Sie doch vorbei!