Während der vergangenen 20 Jahre wurden in Mödling bisher 50 Stolpersteine im Straßenraum verlegt. Stolpersteine sind kleine Messingplatten, in deren Oberfläche der Name und die wesentlichen Daten zu der jeweiligen Person eingestanzt sind. Sie liegen an den letzten frei gewählten Wohnstätten von Opfern der Nazi-Diktatur.
Anhand dieser Erinnerungsplätze lässt sich neben den individuellen Schicksalen dieser BürgerInnen auch ein Teil der jüngeren Vergangenheit der Stadt und speziell auch der jüdischen Gemeinde erzählen.
Damit soll ein Aspekt der Geschichte Mödlings beleuchtet werden, der in Gefahr steht, in Vergessenheit zu geraten, der aber wichtig für das Verständnis des Heute ist.
Die Führung beleuchtet die Gegend um den Mödlinger Bahnhof und den unteren Teil der Hauptstraße.
Streckenlänge: ca. 4 km
Maximal 30 Personen
Dauer: 120 Minuten