„Wenn ich eine gute Oper hören will, gehe ich nach Eszterház!“ – dieser Maria Theresia zugeschriebene Ausspruch bezieht sich vor allem auf Marionettenopern (auch) von Joseph Haydn, die die Regentin zu Eszterház und in Schönbrunn mit Begeisterung besuchte!
Die Bedeutung des Marionettenspiels im Wiener Raum – und weit darüber hinaus! – im 17. und 18. Jahrhundert kann kaum überschätzt werden! Die eindrucksvolle szenische und musikalische Gestaltung begeisterte die kaiserliche Familie, unterhaltsame volkstümliche, subversive und auch erotische Elemente und ein unkomplizierter Zugang faszinierten die Wiener jeden Standes.
In diesem Vortrag von Dr. Klaus M. Pollheimer werden das Besondere, die Bedeutung und das Repertoire der Marionettentruppen in Wien und Eszterház im 17. Und 18. Jhdt. und das europaweit gerühmte Marionettenspielhaus zu Eszterház mit seinen Marionettenopern von Haydn, Pleyel u.a. im Museum Mödling präsentiert.